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St. Aegidius Kirche zu Berne



 

der Kirchenpatron

St. Aegidius  über dem nördlichen Eingang

Darstellung zum Vergleich, 
aus dem "New Catholic Dictionary" 

      
Christus am Kreuz
Sandsteinplatte an der Westseite des Turms

Zu St. Aegidius, dem die Kirche geweiht wurde:

Aegidius (* um 640), ein vornehmer Athener, soll nach 660 in der Provence als Einsiedler gelebte haben. Der Legende nach soll ihn eine Hirschkuh mit ihrer Milch ernährt haben. 

Als der Westgotenkönigs Wamba auf der Jagd die Hirschkuh erlegen wollte, traf er jedoch mit seinen Pfeil den Ägidius. 
Darauf gestattete er Aegidius 680 das Kloster, die Benediktiner-Abtei St.-Gilles, zu gründen.

St.Aegidius zählt zu den 14 Nothelfern.


Pfarrer, Vikare, Pastoren 
(in Urkunden genannt und folgenden Zeiten zugeordnet)
                                 
1244 - 60: 
1316: 
1301: 
1360: 
1360: 
1362: 
1401: 
1465: 
1465: 
1465: 
1466 - 84: 
1494 - 1516:   
1510: 
1520: 
1535: 
1536: 
1532: 
1536:  
1546: 
Johann (Streit mit dem Dompropst: als Zeuge genannt)
Otto (erlaubt dem Kl. Hude einen Graben durchs Pfarrland zu legen)
Albertus, Pfarrvikar 
Hr. Bisco, Päpstlicher Kaplan
J. Bretling, vom Papste ernannt; zugleich Kanoniker in Bremen
Alb. Holdenftede, auf Vorschlag des Königs von Schweden ernannt
Bremer Dompropst, die Pfarre ist der Propstei inkorporiert
Rud. Cirenberg, als verstorben genannt
Otto Berlin, als verstorben genannt
J. Subake, vom Papste ernannt
J. Engelke „Vicekuratus"
J. Samson als Zeuge genannt
M. Engelke, Vikar, zugleich Pastor in Holle
Walter Renzelmann,Vikar - später Pastor in Oldenburg
Hm. Hagedorn
B. Stein
J. Buth, Vikar
J. Buth, Pastor 
W. Koch

 

Abschrift der Tafel im Altarraum

Evangelisch lutherische Pastoren an dieser Kirche
seit 1547

Gedenkt an eure Lehrer, die auch das Wort Gottes gesagt haben,
ihr Ende schaut nu und folgt ihrem Glauben nach. Jesus Christus
gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.    Hebräer 13, 7-8

Berend Knorp 1547 - 56
Heinrich Stundenbergh 1557 - 80
Heinrich Hoddersen 1580 - 96
Ernst Ahlers 1597 - 1602
Mag. Petrus Mebesius 1603 - 07
Johannes Negenborn 1608 - 09
Mag. Albertus Essenius 1609 - 29
Mag. Jacobus Neymeyer 1630 - 63
Christian Neymeyer 1664 - 68
Mag. Gottfried Neander 1669 - 79
Mag. Tobias Jahn 1679 - 1708
Martin Strackerjahn 1708 -12
Petrus Lammers 1713 - 28
Bernhard Frisius 1729 - 47
Johannes Fabricius 1748 - 58
Tobias Mentzel 1759 - 72
Anton Kleinert 1772 - 89
Johann Bollenhagen 1790 - 1802
Nikolaus Hüpers 1803 -13
Hermann Ibbeken 1814 - 40
Friedrich Claussen 1841 - 46
Georg Meyer 1847 - 62
Georg Bötticher 1863 - 79
Gustav Müller 1880 - 1902
Wilhelm Conze 1902 - 28
Gerhard Logemann 1929 - 49
Paul Trensky 1950 - 63
Jörg Richter 1964 - 92
Andreas Kahnt 1992 - 97
Helmut Prsytav 1994 - 95
Ingmar Hammann 1995 -
Thomas Ehlert 1997 -

die Kirchenstempel nach 1945:

   

 


der Berner- Altarraum


die Deckenmalerei über dem Altar


Das Altarretabel

Der Altar und die Kanzel stammen aus der Werkstatt Ludwig Münstermanns und wurden von 1634-1637 errichtet.

 

      


in der Mitte des Altars , das Wappen des Grafen Christian von Delmenhorst


 


Epitaph im Chorraum

         
Epitaph-Engel

 


die Berner-Orgel

oben auf der Orgel, das Wappen des Grafen Christian von Delmenhorst
Bildausschnitt -Basisfoto  von Dennis Wubs -Medienarchiv Wikimedia Common -

Die Berner-Orgel:
Mit dem Prospekt wurde 1590 begonnen
und 1593-96 von Meister Lamp(e)ler aus Brabant fertiggestellt.

 

1778 Bemalung des Prospekt der Orgel

Überarbeitung: 
Nach dem Entwurf von 1709 durch Arp Schnitger
(1648- 1719)
 (geb.: in Schmalenfleth/Wesermarsch, gest. in Neuenfelde heute Hamburg )

1714 baute Christian Vater
(1679-1756) die Orgel um.

Christian Vater trat 1697 als Geselle in die Bremer Werkstattniederlassung Arp Schnitgers ein.

1643 Erweiterung um Rückpositiv und Pedalwerk durch Hermann Kröger.

1793–1794 Umbau durch Georg Wilhelm Wilhelmi.

1960 Restaurierung/Rekonstruktion durch die Werkstatt von Alfred Führer

 

Die Grabplatte des Johannes Fabricius, von 1758